Reefs-and-Wrecks-Tour in Coron: Wrackschnorcheln ohne Tauchschein
5 Min. Lesezeit
Für flache Wracks in Coron brauchst du keinen Tauchschein, wohl aber das richtige Angebot. Die sechsstündige Reefs-and-Wrecks-Tour nennt Lusong Coral Garden, Lusong Gunboat und East Tangat Wreck, und ihre Buchungsseite ergänzt das Mittagessen auf Pass Island. Guide, Schnorchelausrüstung und Mittagessen stehen als inbegriffen. Sie ist die kürzeste buchbare Fassung dieser Runde und für Nichttaucher, die Wracks statt Lagunen sehen möchten, die klarste Wahl.
Drei buchbare Fassungen derselben Runde
| Tour | Dauer | Ab | Bewertung | Route laut Buchungsseite |
|---|---|---|---|---|
| Reefs and Wrecks mit Schnorchelausrüstung | 6 Stunden | 36,53 € | 4,1 (19) | Lusong Coral Garden, Lusong Gunboat, East Tangat Wreck, Pass Island |
| Zwei japanische Wracks und Pass Island | 8 Stunden | 37,64 € | 3,4 (9) | Lusong Gunboat, Lusong Coral Garden, East Tangat Wreck, Pass Island |
| Private Riff- und Wracktour | 8 Stunden | 102,33 € | 4,5 (3) | Pass Island, Lusong Gunboat, Lusong Coral Garden; der Kurztext nennt zusätzlich East Tangat |
Die Routen sind fast gleich: die Lusong-Wracks und der Korallengarten, danach ein langer Halt auf Pass Island, einer kleinen Insel mit weißem Strand, auf der es Mittagessen gibt. Die drei unterscheiden sich in Dauer, Preis, Bewertungen und darin, was im Preis steckt, nicht im Ziel. Ein Gast der sechsstündigen Tour beschreibt die Fahrt nach Pass Island und zurück als zweieinhalb Stunden Bootsfahrt. Auch in der kürzesten Fassung verbringst du also viel Zeit auf dem Wasser.
Die sechsstündige Tour hat die meisten Bewertungen der drei und verspricht als einzige schon im Titel die Ausrüstung. Die achtstündige Gruppentour trifft sich am Lualhati Park in Coron Town und plant rund zwei Stunden auf Pass Island. Die Privattour kauft Kontrolle über Boot und Tempo, aber keine Garantie für bessere Wasserbedingungen.
Wie das Erlebnis wirklich aussieht
Das philippinische Tourismusministerium nennt sowohl Tauchen als auch Schnorcheln als Wrackerlebnis in Coron. Trotzdem bleibt dies Schnorcheln an der Oberfläche: Du blickst auf flache Konstruktionen hinab und dringst nicht in ein Schiff ein. Der Anbieter der achtstündigen Tour beschreibt das Lusong Gunboat als auf der Seite liegend in etwa 10 Metern Tiefe und den Bug des East Tangat Wreck als ab etwa 4 Metern beginnend. PADI nennt dieselben 4 Meter für Skeleton Wreck, einen anderen Platz, den Inselhopping-Touren anfahren.
Die sechsstündige Tour verlangt, dass die Teilnehmer schwimmen können, und führt Nichtschwimmer, Schwangere und Menschen mit Rückenproblemen als nicht geeignet. Eine Rettungsweste ersetzt diese Bedingung nicht. Berühre weder rostiges Metall noch Korallen; derselbe Anbieter verbietet das Berühren von Meerestieren. Wer das Innere eines großen Kriegsschiffs sehen möchte, bucht hier das falsche Produkt: Dafür braucht es eine akkreditierte Tauchbasis und die dort verlangte Zertifizierung.
Was im Preis steckt
Die Buchungsseite der sechsstündigen Tour führt Guide, Schnorchelausrüstung, Mittagessen und die Bootsfahrten als inbegriffen, Hotelabholung und Rücktransfer dagegen als nicht inbegriffen, obwohl ihr Infokasten zugleich „Pickup included“ zeigt. Kläre die Abholung vor dem Bezahlen. Beim privaten Anbieter sind Buffet-Mittagessen mit Trinkwasser, Guide, Boot mit Rettungswesten, Abholung von Hotels in Coron Town Proper, Genehmigungen und Eintritte sowie Maske und Schnorchel inbegriffen; die Umweltgebühr von 200 PHP pro Person kommt hinzu. Die achtstündige Gruppentour enthält Hotelabholung per Van, Genehmigungen und Eintritte und ein Picknick-Mittagessen, führt Maske, Schnorchel und Wasserschuhe aber als nicht inbegriffen.
Empfehlung
Für die meisten Nichttaucher ist die sechsstündige Reefs-and-Wrecks-Tour für 36,53 € richtig: dieselben Wracks und derselbe Strand wie bei den längeren Touren, die Ausrüstung im Preis. Nimm die Privattour, wenn eure Gruppe ihr eigenes Tempo und eine klar genannte Hotelabholung schätzt. Keine davon ist Wracktauchen. Ihre Stärke liegt gerade darin, flache Plätze zugänglich zu machen, ohne Schnorcheln und Gerätetauchen gleichzusetzen.